Archäologische Stätte Izcupata — Frühandine Zeremonialstätte
Die archäologische Stätte Izcupata ist ein prähispanisches archäologisches Denkmal im Distrikt Amarilis, Provinz Huánuco, Region Huánuco. Die Stätte liegt in der Nähe des Malecón Calicanto und der historischen Steinbogenbrücke Puente Calicanto, die wichtige Zeugnisse der kolonialen Baukunst darstellen.
- Region
- Huánuco
- Provinz
- Huánuco
- Distrikt
- Amarilis
- BIP-ID
- 60571
- Schutzstatus
- Prähispanisches archäologisches Denkmal (seit 2009)
- Koordinaten
- -9,9782 / -76,2078
- Höhe
- ca. 2.416 m
- Beste Reisezeit
- Trockenzeit Mai bis Oktober (regionale Empfehlung — siehe Klima unten)
Was ist Izcupata?
Izcupata wird als mögliche Zeremonialstätte oder regionales Verwaltungszentrum innerhalb des Huánuco-Tals eingeordnet, einem Gebiet mit kulturellen Einflüssen der Kotosh-Mito-Kultur (ca. 2000–1500 v. Chr.) sowie späterer Chavín- und Inka-Präsenz. Das Monument ist seit 2009 unter der Resolution RDN-866 als prähispanisches archäologisches Denkmal geschützt.
Geschichte und kulturelle Bedeutung
Izcupata repräsentiert eine teilweise erschlossene prähispanische archäologische Stätte im Huánuco-Tal, die vermutlich als Zeremonial- oder Verwaltungszentrum diente. Die Anlage steht im Kontext der Kotosh-Mito-Kultur und weist Einflüsse späterer Chavín- und Inka-Präsenzen auf, was sie für das Verständnis der kulturellen Entwicklung in dieser Region relevant macht. Die Stätte ist besonders interessant für Spezialisten der andinen Archäologie und für Bildungsreisen, die sich mit den kulturellen Schichten des Huánuco-Tals befassen möchten. Für Erstbesucher mit begrenzter Zeit oder Reisende ohne spezielles Interesse an präkolumbianischer Kultur ist Izcupata weniger geeignet. Izcupata lässt sich gut mit einem Besuch des nahegelegenen Paseo Ribereño Malecón Calicanto und der historischen Puente Calicanto kombinieren. Die Anlage ist von Huánuco aus in kurzer Zeit erreichbar, was eine flexible Tagestour ermöglicht. Aufgrund der lückenhaften Dokumentation empfiehlt sich eine fachliche Vorbereitung vor dem Besuch.
Lage: Wo befindet sich Izcupata?
Archäologische Stätte Izcupata — Frühandine Zeremonialstätte liegt im Distrikt Amarilis, Provinz Huánuco, Region Huánuco. Vom touristischen Hub Plaza de Armas de Huánuco sind es Luftlinie ca. 6,5 km. Die Stätte liegt auf etwa 2416 m Höhe.
Anreise ab Plaza de Armas de Huánuco
Vom Hub Plaza de Armas de Huánuco, Luftlinie ca. 6,5 km.
Vom Plaza de Armas de Huánuco fahren Sie auf der asphaltierten Carretera Central (PE-18A) für etwa 6,4 km in Richtung Amarilis. Biegen Sie dann auf die unbefestigte Straße HU-112 ab und folgen ihr 1,8 km. Anschließend fahren Sie weitere 3 km auf der unbefestigten Straße HU-1023, gefolgt von 1,2 km auf einer unklassifizierten unbefestigten Straße und zuletzt 1,5 km auf einer unbefestigten Wohnstraße bis zur archäologischen Stätte Izcupata.
Klima und beste Reisezeit
Daten von der nächsten touristischen Referenz-Station, Luftlinie ca. 4,0 km.
🌤️ Klima & beste Reisezeit
Cruces de San Cristóbal ist ganzjährig besuchbar. Am angenehmsten ist die Trockenzeit von Juni bis August; im März ist mit deutlich mehr Regen zu rechnen.
3-Tage-Vorschau anzeigen
📊 Klima-Monatsdaten anzeigen
☀️ UV-Details anzeigen
UV-Index 8 = sehr hohe Belastung. Ungeschützte Haut kann schnell Sonnenbrand bekommen. LSF 50+ und Schutzkleidung sowie Mittagszeit meiden sind empfehlenswert.
📚 Methodik / Datenquellen anzeigen
Datenbasis: SENAMHI (Niederschlag, Temperatur, Frost) · IDESEP / SENAMHI (UV-Forecast 48 h/72 h, WHO-Klassen). Werte basieren auf Klima-Mittelwerten je Distrikt; lokale Abweichungen möglich.
Sicherheit und Naturgefahren
🛡️ Sicherheit Huánuco
Für einen Besuch der Gegend um Cruces de San Cristóbal in der Region Huánuco ist die Sicherheitslage als niedrig bis moderat einzuschätzen, wobei ein aktueller Reisehinweis für die Region vorliegt. Es empfiehlt sich, Wertsachen unauffällig zu tragen, den Besuch auf die Tagesstunden zu beschränken und lokale Hinweise zu beachten, insbesondere bei Fahrten außerhalb der Ortschaft. Die Tötungsrate liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt, dennoch sollten Überlandfahrten defensiv und aufmerksam durchgeführt werden.
Krankheitsrisiko
| Krankheit | Faelle / 100k | Risiko | Trend YoY |
|---|---|---|---|
| Gelbfieber | — | hoch | Gelbfieber-Impfung 10+ Tage vor Reise EMPFOHLEN (Endemie-Zone). |
| Dengue | 11,8 | niedrig | ↓ -76.1% |
| Leptospirose | 3,2 | niedrig | ↑ +200.0% |
| Leishmaniose | 1,1 | niedrig | ↓ -75.0% |
Quelle: MINSA Vigilancia Epidemiologica. KW 52/2024.
Gesundheitsversorgung
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Quelle: MINSA RENIPRESS (geominsa.minsa.gob.pe)
🛡️ Sicherheit, Wetter & Straßenlage
Wie in vielen Andenregionen gibt es rund um Amarilis Naturgefahren wie Rinnenerosion, Erdrutsch, Huaico / Schlammlawine. Für einen normalen Besuch beeinflussen diese Risiken den Aufenthalt in der Regel nicht. In der Regenzeit oder nach starken Niederschlägen sollte die Anreise vor Ort geprüft werden.
Details zu Naturgefahren anzeigen
Stärkstes: M5.4 am 2008-07-01 (86.4 km)
Letztes: M4.4 am 2025-04-22
Erdrutsch (240× ≤25 km, nächstes bei 1,8 km)
Huaico / Schlammlawine (147× ≤25 km, nächstes bei 2,9 km)
Straßenmeldungen anzeigen
- aktiv2026-05-19
El MTC intensifica trabajos de emergencia en el sector Copuma para restablecer tránsito en Huánuco. ↗
Datenquellen / Methodik anzeigen
Daten: USGS Earthquake Catalog (Erdbeben), INGEMMET Peligros Geológicos (Geo-Gefahren, Erdrutsch-Anfälligkeit), SENAMHI (Frost), MTC via gob.pe (Straßenmeldungen).
Karte
Quellen und Datenbasis
Stammdaten aus dem Patrimonio Cultural Inmueble des Ministerio de Cultura del Perú (BIP-Eintragsnummer 60571), bezogen über das offizielle Cultura-GeoPortal. Regionale Daten (Klima, Sicherheit, Naturgefahren) basieren auf der nächsten touristischen Referenz aus dem MINCETUR-Inventar. Schutzstatus deklariert durch Resolución RDN-866 vom 17.06.2009.
