Puerto Maldonado in Peru
Puerto Maldonado – Seen, Palmen und Schmetterlinge
Wundersame Reise zum Tor des Regenwalds
Das scheint heute kein Wunder, die Gegend um die Stadt ist bekannt für ihre exotischen und teilweise giftigen oder gefährlichen Pflanzen und Tiere. Puerto Maldonado liegt mittendrin: das Tor zum Regenwald und Ausgangspunkt für Exkursionen in die Wildnis.
Sehenswürdigkeiten in Puerto Maldonado
Der erste Ort ist die Plaza de Armas, der zentrale Platz der Stadt. Wie in vielen peruanischen Städten ist auch hier die Plaza de Armas ein wichtiger Treffpunkt und kultureller Mittelpunkt. Der Platz ist symmetrisch angelegt und lädt zum Verweilen unter Mangobäumen und Palmen ein. In der Mitte des Platzes können Sie die Architektur der japanischen Gemeinde bewundern, die dem Platz eine besondere Note verleiht.
Die zweite Sehenswürdigkeit ist die Puente Billinghurst, die den Rio Madre de Dios überspannt. Mit einer Länge von 723 Metern ist sie die längste Brücke Perus und ein Symbol der Stadt. Die Brücke ist auch für Fußgänger begehbar und bietet vor allem in den Morgen- und Abendstunden einen malerischen Blick auf den Fluss und die umliegende Landschaft.
Attraktionen
Die Flora ist ebenso abwechslungsreich. Neben Palmen und Farnen finden sich im Regenwald Paranussbäume, die auch wirtschaftlich genutzt werden. Berühmt ist eine Landschaft im Nationalpark: Santuario Nacional de la Pampas de Heath, eine feuchte Savanne, ein riesiges, von Büschen durchsetztes Grasmeer, das sich während der Regenzeit in einen Sumpf verwandelt.
Die Gegend ist extrem wasserreich, davon zeugen die Flüsse und Seen, darunter der Lago Valencia, ein nicht sehr tiefer Altwassersee, in dessen Umgebung es sich wunderbar wandern lässt. Auch einen Besuch wert ist der Lago de Tres Chimbadas: Er liegt im Tambopata National Reserve, ist zwei Kilometer lang, 800 Meter breit und stellenweise 3,5 Meter tief.
Riesenotter, Schildkröten und der Schwarze Kaiman leben darin. Wer Vögel liebt und einfach sonst ein beeindruckenden Schauspiel erleben möchte, sollte unbedingt einen Abstecher zur Collpa de Guacamayos de Colorado machen. An dieser Mineralienlecke versammeln sich in den Morgenstunden Papageien, Aras und Falken und knabbern am Lehm.
Da krächzt es und wuselt in allen Tönen und Farben. Übrigens lebt in der Nähe von Puerto noch ein indigenes Volk, die Ese Ejja. Die Gemeinde Palma Real ist eines ihrer Dörfer am Rio Madre de Dios. Straßen gibt es keine, der Verkehr beschränkt sich auf die Flüsse und Wanderwege. Die Ese Ejja leben extrem einfach, von der Jagd, dem Fischen und dem Ackerbau.
Aktivitäten
Während ein Stadtbummel zwischendurch ganz schön sein kann, liegt doch der Schwerpunkt der Aktivitäten in Puerto Maldonado in den Exkursionen. Lokale Führer können engagiert werden, um den Regenwald zu Fuß zu erkunden, aber ganz sicher wird auch eine Bootsfahrt auf dem Programm stehen, zum Beispiel zum Lago Sandoval.
Der See ist drei Kilometer lang, einen Kilometer breit und etwa drei Meter tief und damit ein Flachwassersee. Man erreicht ihn von Puerto Maldonado aus per Boot und anschließend zu Fuß. Mit den Palmen am Ufer, die sich im glatten Wasser spiegeln, besitzt er eine ganz eigene Ästhetik. Dieser Anblick ist etwas für Hobby- und Profifotografen.
Touren und Ausflüge in Puerto Maldonado
Tambopata All In One
Sandoval See
Reisetipps
Mit der Reise stellt sich auch die Frage nach der Unterkunft: Wohnen können Sie in Puerto Maldonado selbst, aber auch in den Ortschaften in der Nähe oder in Lodges am Rio Madre de Dios. Übrigens, ein Tipp für die, die viel Zeit mitbringen und mehr sehen wollen: Puerto Maldonado liegt an der Interozeanica, einer Straße, die von der peruanischen Pazifikküste zum Atlantik in Brasilien führt. Natürlich dauert die Fahrt ein wenig, aber Bolivien oder Brasilien sind so auch mit dem Bus erreichbar.
Puerto Maldonado ist eine kleine Stadt die sich auch gut mit dem Moped oder Motorrad erkunden lässt. Es gibt im Stadtzentrum zwei Moped- und Motorradverleihe für um die 50 Soles pro Tag. Die Hotelrezeptionen können ihnen sagen wie Sie hinkommen.
Die beste Reisezeit
In und um Puerto Maldonado herrschen grob zwei Jahreszeiten: die warme Regenzeit und die kühle Trockenzeit. Tatsächlich steigen die Temperatur während der Regenperiode von Dezember bis März auf fast 40°C, dafür kann es durch die antarktischen Winde aber im Juni und Juli recht kühl werden: 10°C. Am besten Sie fahren vor oder nach der Regenzeit nach Puerto Maldonado, wenn es warm ist und die Wege besser passierbar.
Hotels und Unterkünfte
Krankheitsrisiko
| Krankheit | Faelle / 100k | Risiko | Trend YoY |
|---|---|---|---|
| Leptospirose | 375,1 | sehr hoch | ↑ +45.2% |
| Leishmaniose | 207,4 | sehr hoch | ↓ -31.9% |
| Gelbfieber | — | sehr hoch | Gelbfieber-Impfung 10+ Tage vor Reise EMPFOHLEN (Endemie-Zone). |
| Dengue | 261,9 | hoch | ↓ -71.6% |
| Malaria (P. vivax) | 3,6 | niedrig | ↑ +50.0% |
Quelle: MINSA Vigilancia Epidemiologica. KW 52/2024.
Region im Überblick — Madre De Dios
🚐 Anreise & Aufenthaltsdauer
✈ PADRE JOSÉ ALDAMIZ INTL 71,5 km
Empfohlener Aufenthalt: 3–5 Tage
☀️ Beste Reisezeit
Beste Zeit: Mai–Okt
Eher meiden: Jan–Feb, Dez
🛡️ Sicherheit
🛡 Naturgefahren & Warnungen
🏨 Tourismus-Infrastruktur (MINCETUR)
Quelle: MINCETUR · Madre De Dios








