Archäologische Stätte Llamadon
Die archäologische Stätte Llamadon ist ein prähispanisches Monument im Distrikt San Pablo, Provinz San Pablo, in der Region Cajamarca. Die archäologische Stätte befindet sich in unmittelbarer Nähe zu historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten wie der Capilla San Juan Bautista und dem Sitio Histórico de San Pablo, die Einblicke in die koloniale und lokale Kultur der Region bieten.
- Region
- Cajamarca
- Provinz
- San Pablo
- Distrikt
- San Pablo
- BIP-ID
- 61721
- Schutzstatus
- Prähispanisches archäologisches Denkmal (seit 2009)
- Koordinaten
- -7,1118 / -78,8137
- Höhe
- ca. 2.800 m
- Beste Reisezeit
- Trockenzeit Mai bis Oktober (regionale Empfehlung — siehe Klima unten)
Was ist Llamadon?
In der weiteren Umgebung liegt das Museum de Sitio Kuntur Wasi, das bedeutende präkolumbianische Funde präsentiert und die kulturelle Bedeutung des Gebiets unterstreicht. Llamadon ist Teil eines historischen Kulturraums mit Verbindungen zu präinkaischen Gesellschaften und liegt nahe Abschnitten des Qhapaq Ñan-Wegenetzes. Das prähispanische archäologische Denkmal wurde 2009 offiziell unter Schutz gestellt.
Lage: Wo befindet sich Llamadon?
Archäologische Stätte Llamadon liegt im Distrikt San Pablo, Provinz San Pablo, Region Cajamarca. Die Stätte liegt auf etwa 2800 m Höhe.
Klima und beste Reisezeit
Daten von der nächsten touristischen Referenz-Station, Luftlinie ca. 1,3 km.
🌤️ Klima & beste Reisezeit
San Juan Bautista de San Pablo ist ganzjährig besuchbar. Am angenehmsten ist die Trockenzeit von Juni, Juli und September; im Dezember ist mit deutlich mehr Regen zu rechnen.
3-Tage-Vorschau anzeigen
📊 Klima-Monatsdaten anzeigen
☀️ UV-Details anzeigen
UV-Index 10,85 = extreme Belastung. Ungeschützte Haut kann sehr schnell Sonnenbrand bekommen. Sonnenschutz mit LSF 50+ und Schutzkleidung sind unbedingt erforderlich, Mittagsstunden meiden.
📚 Methodik / Datenquellen anzeigen
Datenbasis: SENAMHI (Niederschlag, Temperatur, Frost) · IDESEP / SENAMHI (UV-Forecast 48 h/72 h, WHO-Klassen). Werte basieren auf Klima-Mittelwerten je Distrikt; lokale Abweichungen möglich.
Sicherheit und Naturgefahren
🛡️ Sicherheit Cajamarca
Für einen Besuch von San Juan Bautista de San Pablo in der Region Cajamarca ist die Sicherheitslage als niedrig einzuschätzen, es besteht jedoch ein aktiver Reisehinweis für Teile der Region. Übliche Vorsicht ist empfehlenswert: Wertsachen unauffällig tragen, Anreise tagsüber planen und lokale Hinweise beachten. Die Tötungsrate liegt deutlich unter dem Peru-Durchschnitt, dennoch sind Überlandfahrten mit defensiver Fahrweise zu empfehlen.
Krankheitsrisiko
| Krankheit | Faelle / 100k | Risiko | Trend YoY |
|---|---|---|---|
| Leishmaniose | 101,0 | sehr hoch | ↑ +333.3% |
| Gelbfieber | — | moderat | Gelbfieber-Impfung 10+ Tage vor Reise EMPFOHLEN (Endemie-Zone). |
Quelle: MINSA Vigilancia Epidemiologica. KW 52/2024.
Gesundheitsversorgung
Nächste Krankenhäuser
-
SAN PABLO
(I-4)
0,4 km · 10 Betten · Tel 0760480129 anexo221 -
DE APOYO CHILETE
(I-4)
11,5 km · 9 Betten · Tel 976907841 -
SAN MIGUEL
(I-4)
13,5 km · 10 Betten · Tel 932378078
Quelle: MINSA RENIPRESS (geominsa.minsa.gob.pe)
🛡️ Sicherheit, Wetter & Straßenlage
Wie in vielen Andenregionen gibt es rund um San Pablo Naturgefahren. Für einen normalen Besuch beeinflussen diese Risiken den Aufenthalt in der Regel nicht. In der Regenzeit oder nach starken Niederschlägen sollte die Anreise vor Ort geprüft werden.
Details zu Naturgefahren anzeigen
Stärkstes: M6.8 am 2019-01-05 (53.1 km)
Letztes: M6.5 am 2024-01-28
Datenquellen / Methodik anzeigen
Daten: USGS Earthquake Catalog (Erdbeben), INGEMMET Peligros Geológicos (Geo-Gefahren, Erdrutsch-Anfälligkeit), SENAMHI (Frost), MTC via gob.pe (Straßenmeldungen).
Karte
Quellen und Datenbasis
Stammdaten aus dem Patrimonio Cultural Inmueble des Ministerio de Cultura del Perú (BIP-Eintragsnummer 61721), bezogen über das offizielle Cultura-GeoPortal. Regionale Daten (Klima, Sicherheit, Naturgefahren) basieren auf der nächsten touristischen Referenz aus dem MINCETUR-Inventar. Schutzstatus deklariert durch Resolución RDN-1752 vom 17.11.2009.
