Máncora in Peru
Máncora – Surf und Badeparadies rund ums Jahr
Durch den starken Touristenandrang hat sich natürlich auch eine sehr gute Infrastruktur entwickelt: in dem 13.000 Mann starken Fischerdorf gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants, Supermärkte und Hotels, ein Krankenhaus und Internetcafés – quasi alles, was man braucht!
Auf der Pan Americana mitten durch das Dorf
Wer es günstig mag, bleibt in einem Hotel in Máncora, wer Luxus pur genießen möchte, sollte sich in eines der fast 30 Beachresorts absetzen, die sich um die besten Plätze an den schönsten Stränden gegenseitig übertreffen. Der „Main Beach“ – also der Hauptstrand, kann selbst zur Nebensaison extrem überfüllt werden. Hier reihen sich gut gebräunte und eingeölte Körper Handtuch and Handtuch und nur mit etwas Glück kann man heute noch einen der früher häufig anzutreffenden Pelikane am Strand erspähen.
Der Südstrand, der wie der Name schon verrät, südlich des Máncora Piers und des Hauptstands liegt, ist da schon um einiges verlassener und ursprünglicher. Um ihn zu erreichen muss man etwa 15 Minuten aus dem Stadtzentrum laufen, wird dafür aber noch mit vollkommen verlassenen Buchten und einzigartigen Surfspots belohnt. Wer gutes Schuhwerk, genug Trinkwasser und Sonnencreme im Gepäck hat, könnte theoretisch von hier bis zum Organos Strand laufen, eine weitere Attraktion hier in der Gegend.
Máncora – das Surferparadies im Südpazifik
Durch diese uniquen Gegebenheiten türmen sich in der Zeit von Januar bis Februar die Wellen besonders hoch – eine große Herausforderung für die Surfer und eine noch größere für die Surfbrettverleiher. Denn es kann durchaus mal vorkommen, dass die Wellen das Brett zerbrechen – also sind einige der Verleiher dazu übergegangen, die Surfer auch noch eine Versicherung abschließen zu lassen, bevor es in dieser Zeit ein Brett gegen Bares gibt.
Und auch ein anderer Trend hat es bereits bis nach Máncora geschafft: das Kitesurfing. Hierbei steht man zwar immer noch auf einem Surfbrett, wird allerdings von einem Kite-Segel, welches in der Luft fliegt, in die Höhe katapultiert. Allerdings müssen Anfänger zunächst einen Kurs absolvieren, bevor sie alleine aufs Wasser dürfen. Die Kurse kosten ca. 350,- Dollar und dauern drei Tage – zwei davon an Land.
Faszinierende Einblicke in die Unterwasserwelt
Und wenn man unter Wasser eine solche Artenvielfalt finden kann, ist es natürlich auch kein Wunder, dass Máncora auch für sein superfrisches Seafood einen exzellenten Ruf genießt. Wenn man also schon mal hierhin kommt, sollte man unbedingt die Conchas Negros, die schwarzen Muscheln, ausprobieren, denn die gelten hier als absolute lokale Delikatesse.
Walbeobachtung
Wo kann man bleiben?
Wie kommt man nach Mancora?
Von Ecuador aus ist es eine etwa anderthalbstündige Fahrt mit dem Bus nach Máncora. Wer von Lima aus einen schicken Badeurlaub anhängen möchte, fliegt am besten nach Tumbes (Flugzeit etwa 1,5 – 2 Stunden) und von dort weiter mit dem Bus oder Minivan (2,5 Stunden). Alternativ geht es nach Talara und von dort 1,5 Stunden weiter mit dem Minivan. Der Unterschied liegt eher im Flugpreis.
Wer genügend Zeit mitbringt
oder sich auf einen Urlaub im Norden beschränkt legt die 1166 km von Lima nach Máncora per Auto zurück. Die 18 Stunden Fahrtzeit sollten dann auf mindestens 3 bis 4 Tage verteilt werden. Es gibt viele schöne Orte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste auf der Panamerica.
Auch wenn die ersten 2 Stunden von Lima in Richtung Norden wegen dem Verkehrsaufkommen, Baustellen und Staus eine höhere Konzentration beim Fahren erfordern. Danach lässt es sich relativ entspannt weiterfahren und die Aussicht wechselt im Winter von einer durchgehenden Wüste zu grünen Oasen wie in Lomas de Lachay.
Es lohnt sich für die Strecke von Lima nach Mancora ein paar Tage (7-10) mehr Urlaub einzuplanen und Zwischenstationen einzulegen. Der Norden Perus ist ein sehenswertes Reiseziel an dem man gut ein paar Tage mehr verbringen kann.
Karte
Fotos
Krankheitsrisiko
| Krankheit | Faelle / 100k | Risiko | Trend YoY |
|---|---|---|---|
| Dengue | 232,0 | hoch | ↓ -56.3% |
| Gelbfieber | — | niedrig | Impfung nicht zwingend. |
Quelle: MINSA Vigilancia Epidemiologica. KW 52/2024.
Region im Überblick — Piura
🚐 Anreise & Aufenthaltsdauer
✈ CAPITÁN FAP GUILLERMO CONCHA IBERICO INTL 39,8 km
Empfohlener Aufenthalt: 2–4 Tage
☀️ Beste Reisezeit
Beste Zeit: Jan–Apr, Dez
🛡️ Sicherheit
🛡 Naturgefahren & Warnungen
🏨 Tourismus-Infrastruktur (MINCETUR)
Quelle: MINCETUR · Piura






