Nationales Museum für Archäologie, Anthropologie und Geschichte Perus
Museum Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú
Ausstellung des Museums
Das Gebäude besitzt einen Innenhof, den eine von Säulen und Rundbögen gebildete Galerie umgibt. Durch die großen Fenster der Galerie strömt viel Licht in die Ausstellungsräume. Die Sammlung beginnt mit Steinskulpturen, Gefäßen, Äxten und Messern, die die Aktivität der frühen Völker als Jäger und Sammler zeigen. Lebensgroß nachgestellte Szenen zeigen deren Alltag.Von der frühen Besiedelung Perus zeugen Schädel und mumifizierte menschliche Köpfe.
Die Keramik-Abteilung enthält unter anderem Stücke der Nazca, Inka, Paracas und Moche. Oft werden die Objekte, die aus der Zeit vor den Inkas stammen, einfach als „prä-inka“ bezeichnet.
Ein Hinweis darauf, welchen Stellenwert die Inkakultur gegenüber den anderen Kulturen hat. Dabei ist in diesem Museum deutlich zu sehen, dass die Objekte denen der Inkas in nichts nachstehen. Neben Stein und Keramik waren Metalle ein beliebtes Material. Die Bearbeitung von Kupfer, Gold und Silber reicht lange zurück.
Das Museum beherbergt Stücke, die teilweise 14.000 Jahre alt sind, darunter Trinkgefäße aus Silber, Goldschmuck und Statuen. Auch Musikinstrumente hatten in den Traditionen der alten Kulturen einen hohen Stellenwert. Nicht zu vergessen ist die Abteilung des Museums, die den Textilien gewidmet ist. Nachdem die Besucher die prä-hispanischen (vor der Ankunft der Spanier angefertigten) Exponate hinter sich gelassen haben, stehen das Kunsthandwerk und die dekorative Kunst der Kolonialzeit und der republikanischen Zeit auf dem Programm. Darunter befinden sich Gemälde und Skulpturen, die biblische wie auch gesellschaftliche Szenen darstellen.
Höhepunkte des Museums
Weiterer Höhepunkt ist die Raimondi-Stele, ein Monolith aus der Chavin-Kultur. Bekannt ist er unter anderem durch seine Entdeckung. Der italienische Forscher Antonio Raimondi hatte die Stele 1869 in einem Privathaus entdeckt und sofort ihren Wert erkannt. Gefunden hatte sie aber ein Bauer schon zwanzig Jahre vorher auf seinem Acker.
In die Oberfläche aus poliertem Granit ist ein Flachrelief eingearbeitet, das vermutlich eine peruanische Gottheit darstellt. Neben den dauerhaft ausgestellten Exponaten organisiert das Museum immer wieder thematisch unterschiedliche Sonderausstellungen. Für jeden Reisenden, der sich für die Geschichte und Kultur Perus interessiert, ist das Museum Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú wirklich ein Muss.
Museum Nacional de Arqueología, Antropología e Historia del Perú Adresse: Plaza Bolivar, Pueblo Libre Webseite
Karte
Stadtteile in Lima
Krankheitsrisiko
| Krankheit | Faelle / 100k | Risiko | Trend YoY |
|---|---|---|---|
| Leishmaniose | 56,2 | hoch | ↑ +45.5% |
| Dengue | 3,5 | niedrig | — |
| Gelbfieber | — | niedrig | Impfung nicht zwingend. |
Quelle: MINSA Vigilancia Epidemiologica. KW 52/2024.
Region im Überblick — Áncash
🚐 Anreise & Aufenthaltsdauer
✈ COMANDANTE FAP GERMÁN ARIAS GRAZIANI NAT 1,1 km
Empfohlener Aufenthalt: 3–6 Tage
☀️ Beste Reisezeit
Beste Zeit: Mai–Sep
Eher meiden: Jan–Apr, Dez
🛡️ Sicherheit
🛡 Naturgefahren & Warnungen
🏨 Tourismus-Infrastruktur (MINCETUR)
Quelle: MINCETUR · Áncash


